cover_hi

„Clansmen“ ist das mittlerweile achte Album der Folk-Rocker The Keltics. Erneut verbinden die sieben Musiker die bekannten typischen Folkmelodien mit Rockrhythmen und -gitarren. Diese Mischung ist nun beileibe nichts Neues. Es gab und  gibt immer eine riesige, unübersichtliche Anzahl an Gruppen, die diese Genrerichtung vertreten, sodass eine Unterscheidung zwischen diesen schwierig ist.

Was mich bei The Keltics überzeugt hat, war jedoch der unüberhörbare Spaß, den diese Truppe verbreitet. Die Interpretationen des klassischen Materials reißen in all ihren Facetten mit einer Leichtigkeit mit, sodass man den Finger schon einmal rein vorsorglich auf die Play-Taste legt, um nach dem Verklingen des letzten Tracks sofort wieder von vorn zu beginnen. Am besten gefallen mir das treibende „Long way to the top“, das ruhige „Foggy dew“ und das sich im Verlauf steigernde „The fields of Athenry“. Diese drei Songs zeigen auch die Vielseitigkeit des Gesamtwerks – Langeweile kommt zu keiner Sekunde auf.

Folk-Rock teilt sich für mich immer in zwei Lager. Die einen Gruppen setzen auf eine düstere Stimmung, während die anderen eher muntere Partygruppen sind. The Keltics sorgen mit ihrer Art der Interpretation für gute Laune, was mir aktuell persönlich lieber ist. Für mich ist „Clansmen“ ein durchweg gelungenes Werk, das ich hiermit gerne weiter empfehle.

Pressefoto-TZ1614

Advertisements