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„Shield“ ist das zweite Solo-Album des Rock-Sängers Andy Jones, der bereits in mehreren unterschiedlichen Bands, wie zum Beispiel Ferryman oder Temple of Twilight, musizierte. In den 13 Songs, die sich auf diesem Silberling befinden vermischt der Musiker Einflüsse aus Rock, Pop und Folk. Dabei instrumentiert er seine Arrangements stets angenehm handgemacht, was eine stets warme Atmosphäre ergibt, egal, ob die Stücke ruhigerer Natur oder auch mal etwas treibender sind. Besonders die Streicher stehen bei vielen Stücken als tragendes Element der eher klassischen Rockbesetzung zur Seite. Stimmlich zeigt Jones sich sehr abwechslungsreich und pendelt dabei zwischen einer rauen Rocker-Röhre und einschmeichelndem, bodenständigem Gesang. Diese Natürlichkeit und Authentizität steht dem Gesamtwerk gut zu Gesicht, welches man übrigens sehr gut am Stück genießen kann. Der Spannungsbogen ist stets vorhanden, richtige Ausfälle finden sich gar nicht, ein Ausreißer im Sinne eines echten Hits meiner Ansicht nach allerdings auch nicht. Allerdings ist letzteres keine negative Kritik, rückt diese Empfindung doch das Album als Werk in den Mittelpunkt.

Andy Jones ist mit „Shield“ ein runder und zugleich vielseitiger Wurf gelungen. Handwerklich auf hohem Niveau und mit einer fühlbaren, dichten Atmosphäre im Klang entführt er seine Hörer auf eine verträumte musikalische Entdeckungsreise, die man gerne genießt.

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