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Also, wenn das so weiter geht, muss ich meinen Blog noch umbenennen in Martins musikalischer Tierpark. Zuerst die beiden Wolfsrudel, dann der niedliche Hund und jetzt legen wir noch einen Stop vor dem Löwenkäfig ein. Halten wir also kurz fest: Tiere sind toll und scheinbar auch immer wieder eine große Inspirationsquelle für Musiker.

Die deutsche Band Lioncage legte im September mit „Turn back time“ ihr drittes Album vor, auf dem sie ihre Interpretation von klassischem Heavy Rock noch weiter verfeinert haben. Die 12 Stücke versprechen durchgängig gute Unterhaltung auf einem hohen produktionstechnischen Niveau. Der Sound ist glasklar und schallt druckvoll aus den Boxen. Rein musikalisch verlassen sich die fünf Löwen gemeinsam mit ihren Gästen auf eine ausgewogene Mischung aus großen, eingängigen Mitsing-Refrains, knackiger Rythmusgruppe und mitreißenden Riffs, garniert mit kreativen Soloparts. Dazu kommt eine großartige und stets harmonische Stimme. Die Stimmung ist sehr angenehm, nie zu hart und knüppelnd, sondern eher „chillig“ und „relaxt“, wie man heutzutage so sagt. Besondere Ohrwürmer herauszupicken fällt schwer, als Anspieltipps für Neueinsteiger in den Löwenkäfig empfehle ich den Opener „Heavens gate“, „Black water“, zu dem auch ein gelungenes Video gedreht wurde, und meinen ganz persönlichen Favoriten „Blind“.

Hochmelodische Songs für das schwere morgendliche Aufstehen, für Ermunterungen an trüben Tagen oder einfach nur zum Spaß haben – dies alles bietet „Turn back time“ den Liebhabern von powervoller Rockmusik und das mit einer ungezwungenen Leichtigkeit und Authentizität, dass das Hören eine wahre Freude ist.

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