Cover

Nach dem 2013 veröffentlichten Debütalbum „Surgical Delusion“ kommt das Death-Metal-Quintett Dead End Future nun mit dem neuen Werk „Obey“ wieder mit ihren Klängen aus der Unterwelt zurück ans Tageslicht. Neun kompromisslose Tracks versammeln sich auf dem Tonträger mit dem scheinbar durch H.P. Lovecraft inspirierten Cover.

Die neuen Stücke haben, das kann man nicht anders sagen, alles, was der geneigte Death-Metal-Hörer sich wünscht. Es herrscht eine brutale Atmosphäre, die durch die dröhnenden Schlagzeug- und Gitarrenmassaker erzeugt wird. Hinzu gesellt sich Sänger Florian Sikora, der mit seinem wirklich kraftvollen Growling dem Ganzen noch den perfekten vokalistischen Anstrich gibt. Wenn er das bei Liveauftritten genauso hinbekommt, sind Konzerte der Kombo sicher ein bleibendes Erlebnis. Die Produktion ist wunderbar ausgewogen und transparent ausgefallen und klingt wirklich amtlich. Die lauten Passagen trommeln schonungslos aus den Boxen und auch die zwar selten auftauchenden, dafür aber sehr geschickt eingewobenen melodischeren Gitarrenläufe kommen gut zum Tragen.

Wirklich herausragende Songs mit Hitpotential hat das Album zwar nicht zu bieten, jedoch macht das Zuhören großen Spaß und man kann sich gut in die authentisch erzeugte Stimmung fallen lassen, die wirklich dicht und fühlbar geworden ist. Death-Metal-Freunden sei „Obey“ hiermit nachdrücklich ans Herz gelegt.

Advertisements